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Das Böse
Das Böse ? warum fasziniert es uns und stößt uns zugleich ab? Gibt es das absolute Böse? Sind Terroristen unmenschliche Monster? Gibt es so etwas wie Sünde? Werden wir böse geboren, oder macht uns erst die Gesellschaft zu Übeltätern? Terry Eagleton, überzeugter Marxist und bekennender Katholik, geht dem Phänomen des Bösen auf den Grund. Dabei zieht er Augustinus und die Bibel ebenso heran wie Sigmund Freud, Hannah Arendt, Thomas Mann, William Shakespeare und die Daily Mail. Brillant, scharfsinnig und originell legt Eagleton dar, dass das Böse nihilistisch und selbstzerstörerisch ist und dass abstrakte Ideengebäude zwar das Gute wollen, aber meist das Schlechte erschaffen. Eagleton liefert keine vorgefertigte Definition des Bösen. Vielmehr lädt er die Leser zum Mitdenken ein.
Zusammenfassung
Das Böse warum fasziniert es uns und stößt uns zugleich ab? Gibt es das absolute Böse? Sind Terroristen unmenschliche Monster? Gibt es so etwas wie Sünde? Werden wir böse geboren, oder macht uns erst die Gesellschaft zu Übeltätern? Terry Eagleton, überzeugter Marxist und bekennender Katholik, geht dem Phänomen des Bösen auf den Grund. Dabei zieht er Augustinus und die Bibel ebenso heran wie Sigmund Freud, Hannah Arendt, Thomas Mann, William Shakespeare und die Daily Mail. Brillant, scharfsinnig und originell legt Eagleton dar, dass das Böse nihilistisch und selbstzerstörerisch ist und dass abstrakte Ideengebäude zwar das Gute wollen, aber meist das Schlechte erschaffen. Eagleton liefert keine vorgefertigte Definition des Bösen. Vielmehr lädt er die Leser zum Mitdenken ein.
Kritik
"Das Büchlein des Iren, das sich streckenweise so komisch liest wie ein Monty-Python-Sketch, hat es in sich. Sein humanistischer, liberaler Humor kann von Auschwitz pietätvoll reden und dennoch entlässt es den Leser mit der reinsten Überzeugung ins Leben, dass das Böse zwar schlimm ist, aber der Böse vor allem nur eines ist: lächerlich." Deutschlandradio Kultur, Marius Meller, 26.04.11 "Eagletons Prosa, geschliffen und humorvoll, bietet ein Lesevergnügen." Die Presse, Peter Strasser, 16.04.11 "Eagleton wird vor allem jene Leser erfreuen, die in den tagespolitischen Debatten mal die Luft anhalten wollen und sich jenseits allen Escapismus oder religiöser Denkansätze, mit beiden Beinen in der Realität des 21. Jahrhunderts, den Blick auf universelle Fragen nicht verstellen lassen wollen." Deutschlandfunk, 17.07.11, Catrin Stövesand